Bernissepad
Der Bernissepad ist ein abwechslungsreicher Wanderweg entlang, um und über die Bernisse, den jahrhundertealten Fluss, der die Inseln Voorne und Putten voneinander trennt.
Das wirst du sehen
Startpunkt
Geervliet
Navigiere zum Startpunkt
Simons Paviljoen
Am Ufer, mitten im Naturschutzgebiet De Bernisse, liegt der Simons Paviljoen.

Flüsterboot Bernisse
Flüsterboot Bernisse segelt vom Suze de Vries Kai auf dem gleichnamigen Fluss Bernisse.

Erholungsgebiet De Bernisse
Die Bernisse ist 7 Kilometer lang und besteht aus Seen und Pfühlen.

Erholungsgebiet De Bernisse
Erholungsgebiet De Bernisse
Recreatiegebied De Bernisse
Stompaardsedijk 2
3212 LV SIMONSHAVEN
Beschreibung
GESCHICHTE
Voorne und Putten werden durch die Bernisse voneinander getrennt. Die heutige Bernisse ist sieben Kilometer lang und war im Mittelalter die wichtigste Schifffahrtsroute zwischen Holland und Flandern. Dadurch brachte sie den angrenzenden Dörfern und Städten Wohlstand. Handel und Fischerei erwiesen sich als bedeutende Einnahmequellen für Orte wie Zuidland und Simonshaven, während Heenvliet und vor allem Geervliet durch das Wasserzollrecht an der Mündung des damals breiten Flusses florierten. Mit der zunehmenden Versandung verlor die Bernisse jedoch ihre Bedeutung und 1976 war von ihr kaum mehr als ein wenige Meter breiter Graben übrig.
BERNISSE
Im Rahmen der Flurbereinigung sollte der Versalzung der landwirtschaftlichen Böden Einhalt geboten werden. Gleichzeitig nahm die industrielle Expansion des Botlek-Europoort-Gebiets große Ausmaße an. Die Industrie hatte einen hohen Bedarf an Süßwasser zur Kühlung. Der Bernisse wurde dabei eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Süßwasserversorgung zugewiesen. Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurde der schmale Graben, zu dem die Bernisse geworden war, umfassend ausgebaut und auf eine Mindestbreite von 50 Metern vergrößert. Aus dem Fluss Spui wird seither über die Bernisse Süßwasser in den Brielse Meer geleitet. Von dort aus wird das Wasser für Landwirtschaft und Industrie verteilt.
Gleichzeitig mit der Verbreiterung der Bernisse begann die Entwicklung des Natur- und Erholungsgebiets De Bernisse. Entlang der Ufer entstanden Liegewiesen, Badeseen, Spielplätze, Rad- und Wanderwege sowie Brücken. Auch der natürlichen Entwicklung wurde große Aufmerksamkeit geschenkt. Röhricht- und Weidenufer, kleine Wälder, Feuchtgebiete und Wiesen machen die Bernisse heute zu einem wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
BIERTSE GORSJE
Kurz bevor Sie die Biertsedijk erreichen, kommen Sie am Biertse Gorsje vorbei. Hierbei handelt es sich um ein flaches Gewässer mit Schilfgürteln, in dem viele Vögel Nahrung suchen. Wattvögel sind hier häufig anzutreffen, manchmal sogar Löffler, und über dem Schilf jagen Rohrweihen. Hinter dem Ringdeich liegt einer der ältesten Polder, der Polder Biert. Der Höhenunterschied ist hier deutlich sichtbar. Ein großer Teil des Polders gehört Staatsbosbeheer und ist nicht zugänglich, da hier im Frühjahr Wiesenvögel und im Winter Gänse brüten.
REIHERKOLONIE
In den Laubbäumen dieses Teils der Bernisse leben zahlreiche Reiher. Sie ernähren sich von Fischen, Amphibien, kleinen Säugetieren, Insekten und manchmal auch von pflanzlicher Kost. Reiher suchen ihre Nahrung meist allein, brüten jedoch in großen Kolonien hoch oben in den Bäumen. Bereits früh im Jahr, manchmal schon ab Mitte Januar, ist rege Aktivität zu beobachten, wenn sich die Vögel paaren und ihre Nester ausbessern.
MÜHLEN
Das Gebiet rund um die Bernisse war einst reich an Mühlen. Auf dieser Wanderung kommen Sie nach Abbenbroek, wo sich die Mühle De Hoop befindet. In der Vergangenheit standen in Abbenbroek gleich fünf Mühlen, sowohl Korn- als auch Wassermühlen. In einer so landwirtschaftlich geprägten Region spielten Mühlen eine zentrale Rolle im täglichen Leben. Die heutige Kornmühle ist noch immer in Betrieb und wird von einem festen Müller betreut. Sie können die Mühle besichtigen, wenn sie in Betrieb ist. An den meisten Samstagen, abhängig vom Wind, ist der Müller vor Ort und empfängt Besucher gerne mit einer Erklärung über die Funktionsweise der Mühle.
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